IT-Outsourcing Part II - Ziele, Services, Ort der Leistungserbringung, Laufzeit und zukünftige Veränderungen

In diesem Teil geht es um die Veranschaulichung von ITO-Zielen, IT-Services, den Ort der Leistungserbringung und die Laufzeit von Verträgen zwischen Leistungsnehmer und Leistungserbringer. Die hier verwendeten Daten stammen aus den Studien der Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PWC) aus den Jahren 2009 und 2012 und Savvis aus dem Jahr 2013 sowie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus dem Jahr 2011. Im Rahmen dieser Studien wurden IT-Verantwortliche unterschiedlicher Unternehmensgrößen der Branchen Dienstleistung, öffentlicher Sektor, Banken, Versicherungen und der Industrie aus Deutschland, Schweiz und Österreich bzw. Weltweit (Savvis) befragt. Durch den zeitlichen Versatz der Studien lässt sich zudem ein Trend in den letzten Jahren ableiten.

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IT-Outsourcing Part I - Entwicklung, Dimensionen, Formen sowie Chancen und Risiken

IT-Outsourcing (ITO) ist kein neues Thema und auch kein Trend mehr. Es beschäftigt Firmen und Abteilungen schon seit einigen Jahren. Man hört dabei immer wieder den Begriff Kosteneinsparung. Doch das ist nicht alles, was man mit ITO erreichen kann. Es ist auch nicht Branchenabhängig, sondern vielmehr eine Frage des „Was?“, „Wie?“ und „Warum?“. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, welche Auswirkungen ein Ausfall der Leistungserbringung oder gar ein Informationsverlust mit sich zieht. Das Ziel dieses Artikels ist es, den Begriff IT-Outsourcing und seine geschichtliche Entstehung näher zu erläutern, Formen, Chancen und Risiken darzustellen sowie aktuelle Gegebenheiten zum ITO anhand von Studien zu analysieren.

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DevOps Part II - DevOps in der Praxis

DevOps Area Matrix
Die DevOps Area Matrix (Abbildung 1) nach Patrick Debois, Gene Kim, John Willis und Mike Orzen dient der Veranschaulichung von DevOps und besteht im Kern aus vier verschiedenen Bereichen:


Bereich 1: Extend development to operations
Hier arbeiten Entwicklung und Betrieb bezüglich der Bereitstellung zusammen.
Bereich 2: Extend operations to development
Dieser Bereich konzentriert sich darauf, dass Informationen vom Betrieb an die Entwicklung weitergegeben werden.
Bereich 3: Embed development into operations
In diesem Bereich wird die Entwicklung in Aufgaben einbezogen, die normalerweise der Betrieb erledigt.
Bereich 4: Embed operations into development
Dieser Bereich befasst sich mit der Einbindung des Betriebs in den ganzheitlichen Entwicklungsprozess.

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DevOps Part I - Was ist DevOps

DevOps ist ein Begriff, der u.a. durch agile Entwicklungsmethoden in der Softwareentwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Durch die zunehmende Umstellung von linearen Vorgehensmodellen, wie das Wasserfallmodell, auf agile Entwicklungsmethoden wie Scrum, können Unternehmen schneller auf Anforderungen und Probleme reagieren. Dies stellt einerseits Softwareentwickler vor neue Herausforderungen und andererseits auch diejenigen, die für den Betrieb der Software verantwortlich sind. In klassischen Organisationen sind Entwicklung und Betrieb voneinander getrennt, welche erst auf Managementebene zusammengefasst werden. Während die einen eher darauf bedacht sind, neue Funktionen zu implementieren, steht bei den anderen der sichere und stabile Betrieb der Software im Fokus. Dabei herrschen oft Konflikte zwischen beiden Abteilungen. Oft werden nicht dieselben Werkzeuge oder Komponenten eingesetzt, was zu Problemen führen kann. Auch die Aktualisierung von operativen Umgebungen gestaltet sich nicht immer einfach, da selbst hier Abweichungen von den Testumgebungen der Entwicklung bestehen können. Bei Problemen verweisen Softwareentwickler auf die letzte funktionierende Version, um sich so aus der Misere retten zu können, so dass die Arbeit bei den Betreibern bleibt, welche als Verantwortliche für die entstandenen Ausfälle gelten. Doch betrifft dies nicht nur die Mitarbeiter beider Abteilungen, sondern auch die Abteilungsleiter, welche unterschiedliche Ziele verfolgen.

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Das Dilemma mit den Werbelockern

Der Axel Springer Konzern geht schon seit geraumer Zeit gerichtlich gegen Adblock Plus vor und versucht nach verlorener Klage nun eine technische Lösung zu implementieren. Seit heute sperrt das Onlineportal Bild.de Nutzer mit aktivem Werbeblocker aus. Um dennoch auf die Inhalte zugreifen zu können wird auf die Deaktivierung des Werbeblockers oder auf das BILDsmart Abo verwiesen. Ein Umstand, der nicht besonders glücklich ist. Laut den Anwälten des Konzerns verdient dieser sein Geld mit der Vermarktung von Werbung. "Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen." Ist ja fast wie im Märchen "Hänsel und Gretel". Artikel dienen also nicht der allgemeinen Pressefreiheit und der freien Meinungsbildung, sondern um auf Werbeangebote aufmerksam zu machen.

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